Mittwoch, 20. April 2016

Jagdhund trifft Taube


Wenn ein Galgo (=Jagdhund) im Garten vorsteht,

ist Eile geboten....



Er hatte eine Taube entdeckt, die auf dem Weg zum ersten grossen Flugabenteuer leider auf dem Boden der Tatsachen landete,
sprich: dem Jagdhund direkt vor die Füße fiel.
Das das keine gute Idee ist, war uns klar, der Taube eher nicht.

Dank eines atemberaubenden Sprints und einem beherzten 'neeeeein'
beliess es der Jagdhund beim Anstarren,
was wiederum der Taube das Leben rettete.
Sie ist unverletzt, hat intakte Füße und Flügel, war verdutzt, aber nicht abgeneigt, sich retten zu lassen und ließ sich behutsam aufnehmen.





Nun sitzt sie im Hochbeet.

Betreutes Fliegen, mehr Hüpfen.
Sicher umzäunt und unerreichbar, zumindest für Hunde.

Wir haben nun also nicht nur eine Schnecke in unserer Obhut,
sondern auch noch eine Taube.

Die Schnecke schläft immer noch, trotz mehrfacher Aufforderung den Winterschlaf zu beenden.
Frau Sibelia denkt gar nicht daran.
Die Taube wird von den Elterntieren weiter versorgt und lässt sich tagsüber eine Etage höher setzen.


Am frühen Morgen heisst es: raus aus dem Hochbeet und Sonne tanken.
Dann kommen die Elterntiere,
gurren das Kind an,
reichen ihm Essen und leisten ihm Gesellschaft.

Wir haben dem Taubenkind ein Nest gebaut und einen Schutz für die Nacht, in der möglicherweise Katzen Ausschau nach leichter Beute halten und wir hoffen, dass Klärchen bald die Flügel streckt und in die Lüfte entschwebt.


WENIGE TAGE SPÄTER hat sich Klärchen zwar nicht in die Lüfte erhoben, hat aber ihr Ersatznest verlassen. Die Elterntiere kommen immer wieder vorbei und scheinbar gefällt es ihnen so gut, dass sie sich erneut mit dem Nestbau unter dem Dachfirst beschäftigen.